Rheinland-Pfalz (RP)

Die Orte, Unterkünfte, Gaststätten und Weingüter sowie die Burgen, Klöster und Schlösser werden hier von uns genauso in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet, wie wir das auf der Seite mit den Bundesländern machten. Es handelt sich nicht um eine Wertung. Abweichungen sind möglich, zum Beispiel wenn Gaststätten, Unterkünfte oder Winzer mit aufgeführt werden.
Die Vorstellung der Orte ist kurzgehalten, so dass du die Möglichkeit hast, den Ort selbst zu erkunden.
Annweiler
"Die Stadt unter der Kaiserburg"
In der Nähe des Rathausplatzes befindet sich die protestantische Stadtkirche. Nicht nur sie, sondern auch die Fresken im Rathaus und in der katholischen Kirche.
Zur Erholung stehen zwei Parks zur Verfügung. Einer davon hat einen wertvollen Baumbestand.
Der Kurpark hat einen kleinen Weiher, eine Minigolfanlage und einen Kinderspielplatz. Ein Café lädt zu einer Pause ein.
Da Annweiler von Wald, Wiesen und Weinbergen umgeben ist, können Wanderer hier prima zu eine Wandertour starten. Als Rundwanderweg angelegt ist der Richard-Löwenherz-Weg.
Hoch über der Stadt thront die berühmte Kaiserburg Trifels. Zudem gibt es noch die Ruinen Anebos und Scharfenberg. Gast auf der Burg war der englische König Richard I. Löwenherz, allerdings nicht freiwillig, er wurde gefangen gehalten. Er war für zehn von seiner 14- monatigen Gefangenschaft hier eingekerkert.
Fototipps: Altstadt, Burg Trifels, Burgruine Scharfenberg, Hohenstaufensaal, Trifelsbad, Museum.
Bad Bergzabern
"Die historische Kurstadt an der Deutschen Weinstraße"
Früher war an Stelle das Schlosses eine Burg, die allerdings komplett verschwunden ist. Heute ist dort der Sitz der Verwaltung der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern.
In den historischen Mauern befindet sich auch der Trausaal, in dem sich Paare das Ja-Wort geben.
Für Erholungsuchende ist die mit einem Stadt Kneipp-Heilbad, der Südpfalz-Therme, zu empfehlen.
Die Therme bietet Thermalwasser und Saunen. Wellnessangebote runden die Erholung ab.
Zudem ist Bad Bergzabern ein heilklimatischer Kurort und Luftkurort. Der Kurpark liegt gleich bei der Therme und wird, nicht nur bei Sonnenschein, viel zur Erholung genutzt. Dies liegt mit Sicherheit am Klima. In der Oberrheinischen Tiefebene gibt es die wärmsten Sommer und die mildesten Winter.
Kleine Läden und Cafés laden in der Fußgängerzone der Altstadt zum Verweilen ein. Oder du trinkst in einer der Weinstuben gemütlich deinen Schoppen Wein.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Bergkirche, eine ehemalige Schlosskirche. Oder das Gasthaus Zum Engel, ein schöner Renaissancebau.
Für Fotografinnen und Fotografen interessant ist der Aussichtsturm über Bad Bergzabern. Er bietet einen herrlichen Blick über die Stadt und den Pfälzerwald.
Fototipps: Schloss, Sebastian-Kneip-Platz, Westwallmuseum, Kurpark, Schwanenweiher, Zinnfigurenmuseum.
Bad Dürkheim
"Die Stadt mit dem Riesenfass"
Die Stadt liegt unmittelbar östlich des mittleren Pfälzerwaldes, auch Haardt genannt, an der Deutschen Weinstraße. Also direkt im Herzen der Südpfalz.
Alle Weg sind kurz und du erreichst viele Sehenswürdigkeiten innerhalb weniger Gehminuten.
Die Saline, oder besser der Gradierbau liegt in der Nähe des Kurparkes. Dort ist auch die Spielbank zu finden.
Wenn du die Straße an der Saline querst bist du schon in den Weinbergen. Diese gehen dann über in das UNESCO-Biosphärenreservat Pfälzerwald.
Innerhalb der Stadtgrenzen sind 13 Denkmalzonen ausgewiesen. Historische Attraktionen sind unter anderen die Klosterruine Limburg, das Schloss- und die Festungsruine Hardenburg.
Nicht zu vergessen ist natürlich das Dürkheimer Riesenfass, das weltgrößte Weinfass mit einem Fassungsvermögen von 1,7 Millionen Liter.
Allerdings lagert in ihm kein Wein mehr, sondern es befindet sich ein Restaurant darin.
Wer den Dürkheimer Wurstmarkt besucht, eines der größten Weinfeste, kommt automatisch am Riesenfass vorbei.
Fototipps: Gradierbau Saline, Dürkheimer Weinfass, Kurpark, Winzerstandbild, Michaeliskapelle.
Bad Ems
"Die historische Kurstadt und die Kreisstadt"
15 Heilquellen sind im Stadtgebiet verteilt und speien nicht nur die moderne Therme. Sie ist übrigens eine der ersten mit schwimmender Fluss-Sauna auf der Lahn. Sie bietet einen wunderbaren Panoramablick.
Den bietet auch die Kurwaldbahn. Sie gehört mit ihrer 78-prozentigen Steigung zu den steilsten Standseilbahnen der Welt und fährt auf die Bismarckhöhe.
Wer zur Erholung nach Bad Ems kommt, kann Linderung bei Kreislauferkrankungen, Leiden des Stütz- und Bewegungsapparates oder bei rheumatischen Beschwerden erhoffen.
Das Postkartenmotiv schlechthin ist der barocke Prachtbau des Kurhauses oder des Casinos, sie begeistern mit eindrucksvoller Lage direkt am Lahnufer.
Im Juli 2021 beschloss die UNESCO Bad Ems als Teil der "Great Spa Towns of Europe" als Welterbe anzuerkennen. Dadurch wird Bad Ems ein herausragendes kulturelles Erbe bescheinigt.
Fototipps: Spielbank, Haus vier Türme, Altes Rathaus, Kursaalgebäude, „Emser Kränchen“ (berühmteste Quelle), historische Hotelbauten.
Dörrenbach
„Dornröschen der Pfalz“
Malerischen Fachwerkhäusern, das alte Rathaus im Renaissancestil und eines der schönsten Bauwerke der Pfalz, die historischen Wehrkirche und die Freilichtbühne.
Die Hauptstraße und der Wehrfriedhof sind als Denkmalzonen ausgewiesen. Hinzu kommen außerdem 20 Einzeldenkmäler.
Das Renaissance-Rathaus, erbaut 1590 und 1591 gehört zu den schönsten Bauwerken der Pfalz. Ein prachtvoller Fachwerkbau.
Die Kirche St. Martin ist eine Wehrkirche. Die ältesten Teile stammen aus der Zeit um das Jahr 1300. Die Mauern sind an manchen Stellen bis zu zwei Meter stark.
Wer die Wallfahrtskapelle „Unsere Liebe Frau vom Kolmerberg“ besuchen möchte, muss einen Anstieg in Kauf nehmen. Sie liegt etwa 100 Meter über dem Ort im Wald.
Einen herrlichen Ausblick über die Südpfalz, die Vogesen und die Rheinebene bietet der Stäffelsbergturm. Er ist ein 21 Meter hoher Aussichtsturm auf dem 481 Meter hohen Stäffelsberg westlich von Dörrenbach.
Fototipps: Historisches Rathaus, Wehrkirche, Dornröschengarten, Burgruine Guttenberg.
Gimmeldingen
„Das Mandelblütendorf in der Südpfalz“
Das malerische Weindorf ist ein Ortsbezirk von Neustadt an der Weinstraße.
Im Frühling begeistern beim traditionellen Mandelblütenfest die vielen Mandelbäume mit ihrer zartrosa Blüte die Besucherinnen und Besucher.
Dabei werden die Mandelblütenkönigin und Mandelblütenprinzessin gewählt. Die Hoheiten vertreten das Weindorf bei offiziellen Anlässen, Weinfesten und Terminen in der Pfalz.
Ein Fest für jeden, der fotografiert.
Der extra angelegte Gimmeldinger Mandelblüten-Panoramaweg bietet tolle Ausblicke auf die Rheinebene.
Der genaue Termin (März/Anfang April) ist vom Eintritt der Mandelblüte abhängig und kann sich daher von Jahr zu Jahr verschieben.
Ortskern ist die protestantische Pfarrkirche und das ehemalige Rathaus. Unweit davon findet sich auch die katholische Kirche.
Auffällig ist das Loblocher Schlössel, das denkmalgeschützt ist.
Auf einer Anhöhe Richtung Königsbach steht der König-Ludwig-Pavillon. Vor dem Gebäude weist ein großer Sandstein darauf hin, dass hier der „Garten Deutschlands“ sei. König Ludwig I von Bayern war
hier oft zu Besuch und genoss die Aussicht.
Von der alten Burg gibt es leider nur noch Grundzüge am Ortsrand.
Fototipps: Mandelblütenfest im Frühjahr, historischer Ortskern, St. Laurentius Kirche, König Ludwig Pavillon.
Idar-Oberstein
„Die Edelsteinstadt an der Nahe“
Der Weg startet am Marktplatz im Stadtteil Oberstein vor der Tourist-Information und 16 Tafeln geben Auskunft über die Schmuck- und Edelsteinstadt. Der Weg führt auch an der sagenumwobenen Felsenkirche, dem Deutsche Mineralienmuseum und der Edelstein-Erlebniswelt vorbei.
Im Edelsteinmusem wird das Kunsthandwerk vorgeführt. Dort können auch wunderschöne und wertvolle Arbeiten bestaunt werden. Wer mit Kindern unterwegs ist, dem sei die Edelsteinminen Steinkaulenberg empfohlen. Dort können kleine und große Besucher*innen auf Edelsteinsuche gehen.
Über der Stadt thronen Burg und Schloss Oberstein.
Alle sind natürlich ein Besuch wert. Die Kamera sollte immer in Griffnähe sein.
Fototipps: Felsenkirche, Schloss Oberstein, Deutsches Edelsteinmuseum, Historische Weiherschleife, Altstadt, Marktplatz.
Landau
„Zwischen Pfälzerwald und Rhein“
Graf Emich IV. von Leiningen-Landeck gründete Landau um 1260 als vorgelagerte Befestigung zum zusätzlichen Schutz für seine Burg Landeck.
Dass vor ihm schon andere Anwohner hier waren wurde im letzten Jahrhundert entdeckt. Man fand ein römisches Gräberfeld und im März 2022 stieß man bei Bauarbeiten auf die Überreste eines spätantiken römischen Kastells.
Wer die Stadt zu Fuß erkundet kann sich die alten Kirchengebäude, die im Jugendstiel erbaute Festhalle und viele historische Gebäude begutachten und natürlich auch fotografieren. Die Queich, die durch Landau fließt, bringt im Sommer immer etwas Abkühlung. Wer durch die Innenstadt bummelt, kann gemütliche Cafés und regionale Küche genießen.
Aber auch die verschiedenen Parks und vor allem der Zoo Landau lädt Besucher und Besucherinnen zum Verweilen, Erholen und Staunen ein. Auch das Schwimmbad „Laola“ verspricht Spaß und Abwechslung.Fototipps: Marktplatz, Altes Kaufhaus, Böckingsche Haus, Deutsches Tor, Frank-Loebsches Haus, Katharinenkapelle.
Mainz
„Rheinland-Pfälzische Landeshauptstadt und Mittelalterliche Bischofsstadt“
Die Stadt wurde vor über 2.000 Jahre als Mogontiacum von den Römern als militärischer Standort gegründet. Dabei handelte es sich um ein befestigtes Lager für römische Soldaten. Die kleine Siedlung, die rund um das Lager entstand, wurde bald ein wichtiger Ort für den Handel.
Mainz beherbergt eine der größten unterirdischen Römerstädte nördlich der Alpen. Die kannst du sogar im Römisch-Germanischen Zentralmuseum selbst erleben.
Im frühen Mittelalter wurde Mainz Bischofssitz. Der Mainzer Dom, eigentlich Hoher Dom St. Martin zu Mainz, ist die Kathedrale der römisch-katholischen Diözese Mainz.
Unter dem Dom befindet sich ein uralter Brunnen, der angeblich direkt mit dem Rhein verbinden sein soll.
Quer durch die Innenstadt verläuft der 50. Grad nördlicher Breite und ist auf dem Gutenbergplatz ein touristischer Magnet. Ein Band in der Pflasterung markiert den Breitengrad mit einer Beschriftung 50. GRAD NÖRDLICHER BREITE.
Heute ist Mainz bekannt für die Erfindung des Buchdrucks, die Mainzer Fastnacht und wurde 27. Juli 2021 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.
Fototipps: Altstadt, Mainzer Dom, Kirschgarten, Fastnachtsbrunnen, Kirche St. Stephan, Mainzelmännchen-Ampeln, Botanischen Garten.
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Saarburg
„Eine Stadt mit einem Wasserfall“
Hoch über der Altstadt stehen der Namensgeber und das Wahrzeichen der Stadt, die Saarburg. Sie gilt als eine der ältesten Höhenburgen im Südwesten Deutschlands. Leider sind davon nur noch Teile der
Umfassungsmauern sowie ein Wohnturm erhalten. Dafür ist der Panoramablick vom Plateau und vom Turm hervorragend geeignet gute Bilder zu „schießen“.
Der Eintritt in die Ruine ist kostenfrei.
Wer durch die Stadt läuft hört ihn schon von Weitem, den Wasserfall. Der Leukbach fließt mitten durch die Stadt und stürzt rund 20 Meter in die Tiefe.
Im Sommer sind die Terrassen der Cafés entlang des Baches gut besucht. Verständlich, denn nach so vielen Besichtigungen von Fachwerkhäusern, Brücken und schmalen malerischen Straßen hast du dir den
Kaffee und den Kuchen verdient.
Saarburg lädt nicht nur für den Moment, sondern zum längeren Verweilen ein.
Fototipps: Wasserfall, Burg, Glockengießerei, Rathaus, Wallfahrtskirche St. Marien, Mühlenmuseum.
Schweigen-Rechtenbach
"Das Deutsche Weintor"
Das dort stehende Haus der Deutschen Weinstraße bildet das nördlich Ende der Selben.
Wer der Deutschen Weinstraße folgt, kommt durch viele kleinere und größere Orte und Städte. In fast allen dreht es sich um den Wein. Im Herbst, in der Weinlesezeit, kann man von Weinfest zu Weinfest fahren.
Dabei gibt es nicht nur Wein, sondern auch viele leckere Speisen. Hier darf natürlich der Pfälzer Saumagen nicht fehlen.
Wer ein Lokal oder ein Weingut mit guten Weinen sucht, oder ein paar Tage bleiben und übernachten möchte, findet weiter unten Inspirationen. Man kann aber auch den Link nutzen.
Fototipps: Deutsches Weintor, Weinpresse, Historischer Dorf-Rundweg, Historische Fachwerkhäuser, Erster deutscher Weinlehrpfad.
Gasthaus "Zur Linde"
(Schweigen-Rechtenbach)
Die Gaststätte, mit der Möglichkeit auch hier Urlaub zu machen, liegt mitten im Ort.
Frau Karola Wachter vermietet drei Ferienwohnungen in verschiedenen Größen, die nicht nur in der Weinlesezeit gut ausgebucht sind. Wer hier unterkommen möchte, muss rechtzeitig buchen!
Durch die Weinlese, der Hochsaison in der Pfalz, ist es ratsam vor einem Besuch der Gaststätte Plätze zu reservieren.
Weingut Cuntz & Scheu
(Schweigen-Rechtenbach)
Das Weingut Cuntz und Scheu ist mehrere Generationen alt und für seine Weine, Winzersekte und Traubensäfte bekannt.
Außerdem wurde die Erzeugnispalette um Weinessig und Feigen-Secco und Pflaumen-Secco erweitert. Verschieden Weine und Proseccos gibt es auch in einer alkoholfreien Version.
1999 wurde die Weingalerie direkt am deutschen Weintor in Schweigen eröffnet. Hier können die Weine und Seccos probiert und natürlich auch erworben werden. Wer weiter weg wohnt und nicht direkt vorbeikommen kann, der erhält die Weine direkt über den Onlinehandel nach Hause geschickt.
In den Monaten September und Oktober kannst du im Hof des Weingutes nicht nur die Weine probieren, sondern wirst auch kulinarisch verpflegt.
Speyer
"Die Domstadt am Rhein"
Die Stadt Speyer liegt für Reisende sehr gut, denn du kannst die Stadt per Schiff, per Bahn oder mit dem Auto erreichen. Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, muss nur dem Rheindamm folgen und kommt automatisch in der Domstadt an.
Der Dom, eigentlich Domkirche St. Maria und St. Stephan zu Speyer, ist ein Besuch wert. Er zählt zu den drei romanischen Kaiserdomen in Deutschland.
Der Hauptinnenraum ist frei zugänglich und kostet keinen Eintritt. Für die historische Krypta mit den Kaisergräbern sowie den Aufstieg in den Kaisersaal und auf die Aussichtsplattform in rund 60 Meter Höhe
fallen Eintrittsgebühren an.
Du solltest geübt sein, denn es müssen zuerst 90, dann über 200 Treppen gemeistert werden.
Besuche solltest du auch für das Technik Museum, das Historische Museum und das Sea Life einplanen.
Wer dann hungrig ist, kann in einem der Gastronomiebetriebe in den historischen Straßen hochwertig und regional zum Essen einkehren.
Fototipps: Historische Altstadt, Altpörtel, Kaiserdom, Technik-Museum, Dreifaltigkeitskirche, Gedächtniskirche der Protestation.
Südliche Weinstraße
"Die Rheinebene"
Die Weinstraße verläuft vorbei an malerischen Dörfern und sanft geschwungenen Weinbergen.
Die Pfälzer feiern gerne. Selbstverständlich auch mit den Gästen. Wer als "Fremder" kommt, geht als "Freund".
Dabei hilft auch die Aktion: Dann äfach klingle! An welchem Haus das Schild auch hängt, tun Sie es einfach. Hier wohnen Menschen, die ihre Heimat lieben und ihr Wissen gern teilen.
Weitere Informationen findest du unter Äfach klingle.
