Baden-Württemberg (BW)


Die Orte, Unterkünfte, Gaststätten und Weingüter werden hier von uns genauso in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet, wie wir das auf der Seite mit den Bundesländern machten. Es handelt sich nicht um eine Wertung. Abweichungen sind möglich, zum Beispiel wenn Gaststätten, Unterkünfte oder Winzer mit aufgeführt werden.

Die Vorstellung der Orte ist kurzgehalten, so dass du die Möglichkeit hast, den Ort selbst zu erkunden.


Mannheim

„Die Stadt im Quadrat“

der Mannheimer Wasserturm
Beginnen möchten wir natürlich mit unserer Geburtsstadt Mannheim.

Mannheim liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar an der Burgenstraße und ist mit eine der gesuchtesten Studienstädten. Die Stadt wurde 766 erstmals urkundlich erwähnt und wird geprägt von seinem Schloss und einer der größten Schlossanlagen der Welt. Das Nationaltheater Mannheim hat Weltruf und eines der sehenswertesten Gebäude, wie zum Beispiel auch das Technikmuseum oder das Reiss-Engelhorn-Museum.
Seit 2014 ist Mannheim durch die Popakademie Baden-Württemberg UNESCO City of Music.

Carl Benz erfand 1886 das erste Automobil der Welt und seine Frau Bertha Benz fuhr zwei Jahre später von Mannheim nach Pforzheim und zurück. Mannheim ist deshalb Start- und Zielort der Bertha Benz Memorial Route.
Zuvor war es Karl Drais mit seiner Laufmaschine, oder die Firma Siemens mit dem ersten elektrischen Aufzug der Welt.

Musikalische Gäste waren von Wolfgang Amadeus Mozart über Sänger Xavier Naidoo, Joy Denalane bis hin zu der Band Söhne Mannheims.
Das Szene- und Hafenviertel gilt als kreatives Herz der Stadt mit Studios, Clubs und Initiativen. Der Musikpark Mannheim gilt als Zentrum für Existenzgründer aus der Musikwirtschaft.

Fototipps: Barockschloss, Wasserturm, Luisenpark, Technoseum, Hafen, Fernmeldeturm.

Baden-Baden

„Die Kurstadt im Schwarzwald“

Beschreibung
Im Schwarzwald liegt Baden-Baden, unweit der Grenze zu Frankreich. Die Stadt ist dank seiner Thermalbäder besonders bekannt als Kur- und Bäderstadt. Es gibt zwölf bis 68 °C heiße Thermalquellen. Sie speisen die Thermalbäder. Zu den bekanntesten zählen das Friedrichsbad und die Caracalla Therme.

Aber Baden-Baden ist nicht nur einen Besuch wegen der Thermen wert. Die Lichtentaler Allee und die Parkanlagen entlang dem Fluss Oos laden zum Verweilen ein. Wer das Risiko liebt, der kann im Kurhaus das Casino besuchen und viel Geld gewinnen, aber auch verlieren.

Empfohlen sei noch die Trinkhalle des Kurhauses mit einer Wandelhalle und dem Mineralbrunnen. Oder das Museum Frieder Burda oder das Festspielhaus mit seinen großartigen Aufführungen.

Im Festspielhaus werden Opern und Konzerte von internationalem Ruf aufgeführt. 2.500 Zuschauer passen in den Saal.
Eine Besichtigung ist möglich. Da die Plätze begrenzt sind, ist zu einer Reservierung geraten.

Fototipps: Casino, Lichtentaler Allee, Trinkhalle, Kurhaus mit Kurgarten, Festspielhaus, Kloster Lichtental.

Bad Urach

„Der staatlich anerkannte Luftkurort mit Heilbad“

Bis 1983 trug die Stadt nur den Namen Urach. Durch die staatliche Anerkennung zum Luftkurort und Heilbad erhielt sie dann den Zusatz „Bad“.
Überall ist Geschichte sichtbar. Besonders die Fachwerkhäuser fallen den Fotografierenden ins Auge. Motive ohne Ende.

Bekannt ist die Stadt durch ihre Wasserfälle und den seit 1723 alle zwei Jahr stattfindenden Schäferlauf. Ein Traditionsfest zu Ehren der Schäferzunft.

Wer Ruhe und Erholung sucht kann in der Therme mit ihren heißen Mineralquellen entspannen.
Aktivere Personen sind die zertifizierten Premiumwanderweg rund um Bad Urach empfohlen. Es gibt fünf Stück, den Hochbergsteig, den Hohenurachsteig, den Hohenwittlingensteig, den Seeburgsteig und den Wasserfallsteig. Die Wanderlänge beträgt zwischen ca. 7km bis ca. 10km. Sie belohnen die Fotografierenden mit spektakulären Ausblicken, Wasserfällen und Burgruinen.

Einer Sage nach soll hier die Brezel erfunden worden sein.
Allerdings gibt es diese Sage auch in anderen Orten.

Fototipps: Rathaus, Marktplatz, Residenzschloss, Ruine Hohenurach, Uracher Wasserfall, Hohenurachsteig.

Blumberg

„Eine Stadt im Schwarzwald-Baar-Kreis“

Und was für eine Stadt! Sie ist bekannt als staatlich anerkannter Erholungsort im Naturpark Südschwarzwald und vor allem durch die historische „Sauschwänzlebahn“. Trotzdem hat sie sich das dorfartige bewahrt. Zahlreiche Grünanlagen fordern zum Verweilen auf.

Blumberg ist umgeben von Buchberg und Eichberg. Wanderfreunde kommen hier auf ihre Kosten, denn 19 ausgewiesene Rundtouren warten auf die Begehung.
Verbinden kann man eine Wanderung mit der „Sauschwänzlebahn“. Der Sauschwänzleweg verbindet das Wandern mit einer Fahrt im historischen Zug. Dieser bringt müde Wanderinnen und Wanderer zurück zum Ausgangspunkt.
Gezogen von alten Loks und chauffiert in alten Waggons geht es über Brücken, durch Tunnel und eine wundervolle Landschaft.

Wer nur mit dem Zug unterwegs ist, startet in Blumberg-Zollhaus und fährt bis Weizen. Zwischendurch lassen sich Bilder von der Landschaft machen. Angekommen in den Bahnhöfen dann auch von dem Zug.
Auf alle Fälle sollte man sich das Stellwerk in Blumberg ansehen.

Fototipps: Sauschwänzlebahn, Museum der Sauschwänzlebahn, Panoramabad Blumberg.

Ludwigsburg

„Eine Barockstadt mit vielen Facetten“

Die Kreisstadt Ludwigsburg gehört zu der europäischen Metropolregion Stuttgart. Die Stadt liegt eingebettet in das Neckartal. Die Stadt und die nähere Umgebung bieten eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten.
Die Landschaft ist abwechslungsreich und biete für Wanderinnen und Wanderer, Radfahrer*innen und Fußgänger*innen eine Vielzahl von Touristischen Angeboten.
Wer es gemütlich mag, der kann die Landschaft auch von einem der Ausflugschiffe bewundern, besonders die Weinsteillagen entlang des Neckars und der Enz.

Die Wahrzeichen und eine bedeutende Sehenswürdigkeit ist das Residenzschloss, das größte unzerstörte Barockschloss Deutschlands. mit seinem Blühenden Barock.
Als Blühendes Barock wird die prachtvolle, historische Parkanlage rund um das Residenzschloss in Ludwigsburg bezeichnet.
Ständig übers Jahr wechselnde Ausstellungen laden die Besucher zu immer wieder neuen Themen ein. Hier kann man ohne weiters die Zeit vergessen und schon mal vier bis fünf Stunden ein Bild nach dem andern schießen.

Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, dann bietet Ludwigsburg eine Vielzahl an Museen an.
Wenn du es besonders gruselig möchtest, dann mache einen Besuch im Strafvollzugsmuseum. Es zeigt die Geschichte von Folter, Haft und Strafe.
Die musikalisch Interessierten zieht es ins Schlagzeugmuseum.

Fototipps: Arkadengesäumter Marktplatz, Residenzschloss Ludwigsburg mit dem Blühenden Barock, Jagd- und Lustschloss Favorite, Seeschloss Monrepos, Palais Graevenitz, alter Friedhof.

Insel Mainau

„Die Blumeninsel“

Das ganze Jahr über lockt die Insel, die im Überlinger See des Bodensees liegt, mit ihrer Blumenvielfalt. Sie ist Flächenmäßig die drittgrößte Insel im Bodensee und befindet sich im Besitz der Lennart-Bernadotte-Stiftung. Der touristische Betrieb läuft über die Mainau GmbH, deren Hauptanteilseigner ebenfalls diese gemeinnützige Stiftung.

Autos sind auf der Insel nicht erlaubt. Erreicht werden kann die Insel nur über eine Brücke oder mit dem Schiff.

Bekannt ist sie durch ihre prächtigen Gärten, den alten Baumbestand und das Schloss.

Im Frühjahr Ende März / Anfang April beginnt auf der Mainau das Blumenjahr. Von Ende März bis Mitte Mai geht es weiter mit Tulpen, Osterglocken und Hyazinthen.
So folgt eine Blumenattraktion der anderen.

Ganzjährig geöffnet ist das Schmetterlingshaus. Je nach Saison fliegen hier bis zu 1.000 bunte Schmetterlinge frei zwischen den Besucherinnen und Besucher.
Ein Highlight sind die „Landplätze“. Hier können tolle Bilder der Falter entstehen.

Fototipps: Palmenhaus, Schmetterlingshaus, Ufergarten, Gärtnerturm, Großherzog-Friedrich-Terrasse, Italienische Blumen-Wassertreppe.

Meersburg

„Eine malerische, historische Kleinstadt“

Meersburg liegt am nördlichen Ufer des Bodensees und kann in Oberstadt und Unterstadt aufgeteilt werden. Dabei müssen die Besucher*innen einen Höhenunterschied von ca. 40 Metern meistern.

In der Unterstadt und somit am See liegt der Hafen mit seinen Schiffsanlegestellen. Wer auf der Uferpromenade spaziert, passiert viele Restaurants und Cafés, die zum Verweilen einladen.
In der Oberstadt gibt es historische Gassen und Plätze, außerdem die großen Schlösser.

Ein Besuch der Burg Meersburg lohnt sich nicht nur bei schlechtem Wetter.
Es gibt mehr als 30 eingerichtete Räume, darunter die Burgküche, der Rittersaal, oder das Burgverlies. Unten im Turm liegt die Folterkammer, ein „schauriges“ Erlebnis.
Wer genug gesehen hat der kann ins burgeigene Burg-Café einkehren und dort in einem historischen Barocksaal seinen Kuchen essen und Kaffee trinken.

In Meersburg ist alles ist gut zu Fuß zu erreichen. Die Anreise kann mit dem Auto, aber auch mit dem Schiff erfolgen.

Fototipps: Altes Schloss / Burg, Neues Schloss, viele Kulturdenkmale, Seepromenade, Zeppelin-Museum, Magische Säule.

Schloss Favorit

„Die ehemalige Residenz der Markgrafen von Baden-Baden“

Das barocke Lustschloss liegt in der Nähe von Rastatt. Es wurde 1710 erbaut. Die Innenräume sind nur während der Öffnungszeiten und im Rahmen einer Führung zu besichtigen. Der Garten ist frei zugänglich.
Die ganze Anlage ist ein barockes Gesamtkunstwerk.

Bei dem Schloss handelt es sich um eine dreigeschossige Anlage. Es umschließt mit seinen beiden Seitenflügeln einen Ehrenhof.

Im Innern begeistert das Florentiner Kabinett. Es ist vollständig im Original erhalten geblieben und ist einzigartig in Europa.

Aber auch das Paradeschlafzimmer hat etwas. Die prunkvollen Betten zeigten Macht und Reichtum und dienten eigentlich zur Repräsentation.
Für die Nachtruhe wurden gesonderte Zimmer verwendet.

Fototipps: Schlossanlage.

Schwetzingen

„Stadt mit barocker Schlossanlage und gutem Spargelgemüse“

Das Wahrzeichen der Stadt ist das weitgehend erhaltene barocke Schloss und der Schlossgarten, die ehemalige Sommerresidenz der Kurfürsten der Pfalz.

Sehenswert im Schlossgarten sind vor allem das sogenannte Rokokotheater, die Orangerie, das Badhaus, der Apollotempel, das römische Wasserkastell, der Merkur-Tempel, der Minerva-Tempel, der Arionbrunnen und die Moschee.
Hervorragende Motive für alle Fotografinnen und Fotografen.

Der Zirkelbau des Schlosses wird als Konzertsaal für die Schwetzinger Festspiele genutzt.

Wer das Schloss und seine Gärten hinter sich lässt, ist mit wenigen Schritten in der Innenstadt. In der Fußgängerzone laden Cafés und Restaurants mit ihren Spezialitäten zum Verweilen ein.
Besonders in der Zeit von Ende April bis Ende Juni, genauer bis Johannis (24. Juni) bieten viele Restaurants Essen rund um den Spargel an. Das königliche Gemüse wurde Mitte des 17. Jahrhunderts erstmals im Schwetzinger Schlossgarten angebaut.
Frisch vom Feld kann er auch auf den Märkten erworben und zu Hause selbst zubereitet werden.

Fototipps: Schloss, Schlossgarten, Alte Mälzerei, Amtsgericht, Kurfürstlicher Marstall, Palais Hirsch.

Titisee

„Der malerische See im Schwarzwald“

Der Ortsteil Titisee liegt am Nordufer des gleichnamigen weltbekannten Sees. Er ist bei vielen Touristen und Naturliebhabern beliebt. Das macht sich gerade im Sommer oder in den Ferien bemerkbar. Eine Promenade führt direkt am See vorbei. Hier heißt es sehen und gesehen werden. Immer mit einem Blick auf den See, der das größte natürliche Gewässer im Schwarzwald ist. Man kann ihn in ca. zwei Stunden zu Fuß umrundet, oder mit einer Bootsfahrt erkunden.
Hier treffen sich nicht nur Wassersportler*innen, sondern auch Erholungssuchende. Im Sommer kann dort gebadet, gesegelt oder gesurft werden.
Im Winter reicht die Kälte in der Zwischenzeit nicht immer aus, dass der See zufriert und man darauf Eislaufen kann.

Nicht selten wird einer dieser Orte von Tagestouristen, Busreisenden und Ausflüglern besucht. Gäste, die länger bleiben möchten finden hier Hotels, Campingplätze und Herbergen.

Wer durch die Fußgängerzone läuft kann Kuckucksuhren und Schwarzwälder Spezialtäten erstehen.

Fototipps: See, Seestraße, Märklin World, Seerundfahrten.

Triberg

„Stadt der Schwarzwalduhren“

Im mittelern Schwarzwald liegt Triberg. Hier finden sich die höchsten Wasserfälle Deutschlands. Sie sind ganzjährig begehbar und werden am Abend bis ca. 22:00 Uhr beleuchtet, ein faszinierender Anblick.
Drei Weg führen durch das Areal. Tafeln informieren über Tiere, Pflanzen und die Geschichte der Wasserfälle. Nach starkem Regen oder bei der Schneeschmelze sind die Wassermassen besonders imposant.

In und um die Stadt Triberg findet man einige Riesenkuckucksuhren. Einige sind so groß, dass man sie sogar von innen besichtigen kann. Die Weltgrößte Kuckucksuhr ist 8 Meter hoch und steht in Triberg-Schonach.

Etwa in der Mitte von Triberg liegt das Schwarzwaldmuseum. Es zeigt das kulturelle und wirtschaftliche Leben. Sehenswert sind die selbstspielenden Musikautomaten und die große Drehorgelsammlung.
Die "Fasnet" hat natürlich ihre eigene Abteilung.

Als Ausgangspunkt liegt Triberg genau richtig. Von hier aus kann man den Naturpark Südschwarzwald erobern. Hier leben seltene Tier- und Pflanzenarten.

Fototipps: Triberger Wasserfälle, Haus der 1.000 Uhren, Wallfahrtskirche Maria in der Tann, Weltgrößte Kuckucksuhr, Schwarzwaldmuseum, Triberg Fantasy.

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